FAQ


Achtung wichtige Informationen zum besseren Verständnis

Folgende Aussagen tätige ich basierend auf meinen Erfahrungen und der Tatsache, dass ich nur eine körperliche Beeinträchtigung habe. Ich bin Rollstuhlfahrer mit der Fähigkeit noch einige Schritte laufen zu können. In meinem Alltag bin ich berufstätig und meistere meinen Alltag selbstständig. In 16 Jahren konnte ich viele Erfahrungen machen und die sind hier zusammen getragen. Sie sind authentisch und ich bin jeder Zeit bereit darüber zu sprechen und zu informieren.

Bitte lesen Sie hier den ganzen Text. Ich bin mir fast sicher es gibt auf dem freien Markt auch Frauen für Heimbewohner.

23.1.2021


Nutzt Du das Angebot der Sexualbegleitung noch? Wenn nein warum nicht mehr?
Ich nutze das Angebot seit drei Jahren nicht mehr. Am Anfang war es eine Starthilfe. Ich habe es eindeutig zu lange in Anspruch genommen. Ich habe viel Zeit in meiner Entwicklung verpasst. Die emotionale Bindung zu diesen Frauen war zu gross und meine Ablösung wurde dadurch verzögert. Ich bin dafür, dass eine Sexualbegleiterin nur eine begrenzte Anzahl Besuche anbietet. So kommt es nicht zu einer emotionalen Bindung und so ist der Schritt in die Selbstständigkeit einfacher.

Warum nutze ich die Sexualbegleitung nicht mehr?

  • Nach zwei drei Besuchen wusste ich immer was auf mich zu kommt. Mir fehlte die Abwechslung. Es war immer der gleiche Ablauf keine Spannung mehr, nichts.

  • Vielleicht ist das ein Wandel der Zeit. Auch wir Menschen mit Handicap wurden in Sachen Frauen anspruchsvoller. Auch wir wissen was eine attraktive Frau ausmacht. Die meisten Frauen, die auf den verschiedenen Portalen die Sexualbegleitungen anbieten erfüllen einfach die Ansprüche der heutigen Zeit einfach nicht mehr. Die Frauen auf den freien Portalen geben sicher nicht mehr x-tausende von Franken aus, um auf so ein Portal zu kommen. In meinen Augen braucht es diese Ausbildung auch nicht mehr. Man kann ihnen sein Handicap auch gut vor Ort kurz schildern und dann klappt es auch so. Bei mir ist das Aussehen der Frau sehr entscheidend. Deshalb wird mein Geschmack auf dem freien Markt mehr befriedigt.

  • Bei der Sexualbegleitung fehlt mir die Spontanität. Wenn ich am Morgen beim Aufwachen Bock auf ein Date habe, habe ich bei einer Sexualbegleitung keine Chance. Da müssen zuerst über mehrere Tage mehrere Mails hin und her bis ein Date zu stand kommt. Zusätzlich kommt noch hinzu das der Preis meistens höher ist als auf dem freien Markt. Der Aufwand dieser Mails wollen sie dann auch noch bezahlt haben. Sorry, das bezahle nicht mehr.

  • Es ist bei einem Date mit einer Sexualbegleitung immer dasselbe, es wird dem Kunden alles auf dem Silber Tablet serviert. Mir wurde das einfach zu langweilig. Der Kick bei einem Date auf dem freien Markt, klappt alles oder was geht schief ist, unbezahlbar. Klar muss man auch mit Rückschlägen zurechtkommen. Aber jeder Rückschlag ist ein Schritt in die Selbstständigkeit. Wenn einem immer alles auf dem Silber Tablet serviert wird, wird man nicht abgehärtet und man nichts dazu lernen. Deshalb rate ich jedem, wenn ihr eine Sexualbegleitung hat schaut Euch gleichzeitig auf dem freien Markt um. Ihr lernt nirgends mehr.. Habt kein schlechtes Gewissen gegenüber Eurer Sexualbegleiterin? Ihr seid nicht mit ihr verheiratet geschweige denn seid ihr ein Paar. Diese einseitige emotionale Abhängigkeit ist eine Handbremse für Euren Erfahrungsschatz. So kommt ihr nie weiter in Eurer Sexualität. Eine gute Sexualbegleitung freut sich über jede neue Erfahrung, die ihr macht und jammert Euch nicht die Ohren über fehlenden Umsatz voll.

29.11.2020

Vor Jahren wurde mir folgende Frage gestellt: «Würdest Du auch mehr für eine Frau bezahlen hätte sie eine Ausbildung in der sie sich auf Menschen mit einem Handicap spezialisiert hat?» Da mir diese Frage wieder in den Sinn gekommen ist, habe ich dies zum Anlass genommen noch einige dieser Fragen aufzugreifen und meine Meinung dazu zu äussern.

Gibt es Frauen auf dem freien Markt die Menschen mit einem Handicap bedienen?
Ja es gibt Frauen auf dem freien Markt die Menschen mit einem Handicap bedienen. Es gibt sogar Frauen, die ein sehr grosses Einfühlungsvermögen haben und sich sehr gut auf das Handicap einstellen können. Das sage ich nicht nur so, sondern das habe ich an mir selber erlebt. So selten sind diese Art Frauen nicht. Man muss sie nur finden. Ich nenne diese Frauen immer «Goldstücke». Weil sie sind nicht so wie man es vom freien Markt erwartet.

Gibt es auch Frauen auf dem freien Markt die auch für Heimbewohner geeignet wären?
Für Heimbewohner ist es von Vorteil, wenn die Frau eine Ausbildung oder Erfahrungen mit Menschen mit einem Handicap hat. Aber auch da gibt es Frauen auf dem freien Markt denen ich zutrauen würde Menschen in Heimen zu besuchen und zu bedienen. Wenn ich so ein «Goldstück» finde braucht es auch bei mir einen gewissen Austausch über meine Möglichkeiten und Eigenheiten. So wie es auch ausgebildete Frauen machen. Beim Besuch passt sich dann die Frau schnell dem Menschen mit dem Handicap an.

Wie sieht es mit den Räumlichkeiten aus? Sind diese rollstuhltauglich?
Da ich noch einige Schritte laufen kann stehe ich hier vor weniger Problemen als ein Rollstuhlfahrer, der nicht mehr laufen kann. Wenige Stufen sind für mich kein Problem, solange die Frau sich um meinen Rollstuhl kümmert. Meine Frauen tragen meinen leichten Rollstuhl dann die Treppe hoch.

Es gibt aber auch bei diesen Frauen Wohnungen die Rollstuhltauglich sind. Mit spezifischen Fragen finde ich von vornherein heraus, ob die Räumlichkeiten für mich geeignet sind. Man muss diese Räumlichkeiten finden und kennen.

Was für Frauen sind das?
Meistens sind es ausländische Frauen. Die besten kommen aus dem Ostblock. Ich hatte auch meine Vorurteile. Diese Vorurteile musste ich noch den ersten Erfahrungen revidieren. Meistens sind sehr attraktive junge Frauen die selbstständig in der Schweiz arbeiten. Meine drei «Goldstücke» haben ein sehr grosses Einfühlungsvermögen und zwei davon haben eine pflegerische Ausbildung. Sie können sehr gut Deutsch und haben das nötige Fingerspitzengefühl.

Mit welchen Frauen hast Du schlechte Erfahrungen gemacht?
Es gab sicherlich auch bei mir schlechte Erfahrungen mit Frauen. Das gibt es überall. Ich hatte schon mit Frauen beider Lager meine Probleme. Die sehen mich aber nie mehr.

Wie ist es mit den Kosten? Sind die spezialisierten Frauen oder die Frauen auf dem freien Markt günstiger oder teurer?
Ich traue mir eine definitive Antwort hier nicht zu. Ich besuche seit drei Jahren keine Damen mehr die spezialisiert auf Menschen mit einem Handicap sind. Aber meine Erfahrungswerte zeigen, dass die Frauen auf dem freien Markt das bessere Preis-/Leistungsverhältnis haben als die spezialisierten Frauen. Ein Treffen mit einer Frau läuft vielleicht nicht so ab wie man es sich von den spezialisierten Frauen gewohnt ist. Kein Vorgespräch, sondern es geht gleich zur Sache. Aber wenn man ein erotisches Abendteuer sucht, ist das auch überflüssig. Ein Austausch findet während dem Date von allein statt.

Würdest Du auch mehr für eine Frau bezahlen hätte die Frau eine Ausbildung und hätte sich somit auf Menschen mit einem Handicap spezialisiert?
Ganz klar nein. Eine Ausbildung ist für mich kein Grund mehr, für die Frau mehr zu bezahlen. Da habe ich meine Meinung geändert. Früher dachte ich eine Ausbildung wäre wichtig aber seit ich solche Goldstücke entdeckt habe, die das auch ohne Ausbildung können und keine höheren Preise verlangen sehe ich keinen Grund einen Aufpreis zu bezahlen. Auch die Räumlichkeiten sind für mich kein Grund mehr zu bezahlen. Die wenigsten spezialisierten Frauen haben eine eigene Lokalität und diese kommen auch in ein Hotel oder zum Gast nach Hause. Dasselbe machen auch die Frauen auf dem normalen Markt.

Also es gibt keinen Grund mehr zu bezahlen. Hier spielt der Markt Angebot und Nachfrage. Diesem Markt müssen sich alle Frauen stellen. Mit oder ohne Ausbildung. Die Zeiten in denen ausgebildete Frauen einen Bonus hatten sind definitiv vorbei.

Erwartungen und Ausblicke
Ich denke es braucht immer weniger Frauen die sich spezialisiert haben auf Menschen mit einem Handicap. Wenn eine Frau etwas Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen an den Tag legt und sich die nötige Zeit nimmt (solche Frauen gibt es wie oben erwähnt) kriegt sie einen treuen Stammgast. Frauen mit solchen Fähigkeiten brauchen keine Ausbildung. z.B. Ich habe Kontakt zu einer Frau, die arbeitet in der Nähe von Nottwil. Sie hat keine Ausbildung, aber das merkt man nicht. Ich habe sie gefragt, von wo sie diese Erfahrungen hat. Sie habe viele Rollstuhlfahrer in Luzern. Da war mir klar, von wo sie diese Erfahrungen hat. Sie arbeitet in der Nähe vom Paraplegikerzentrum in Nottwil. Zusätzlich hat sie eine Ausbildung im Pflegebereich. Für was braucht es da noch eine Ausbildung die Zeit und vor allem Geld kostet.

Solche Frauen gibt es immer mehr. Sie richten sich auf die neue Situation ein und rechnen auch mit Gästen mit einem Handicap. Die Menschen mit einem Handicap lassen sich nicht mehr so bevormunden was ihre Sexualität an geht wie früher. Es ist vieles Möglich und auch wir haben gewisse Ansprüche an die Frauen. Wie sagt man so schön, das Auge isst mit. Es gibt da so ein Zauberwort. Inklusion. Diese Entwicklung ist in meinen Augen ganz im Sinne der Inklusion.